Ein Plädoyer für eine selbstbewusste Mitte
- BOHNEN Public Affairs

- vor 5 Stunden
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Beim Basecamp des European Economic Forum 2025, das der Lucerne Dialogue veranstaltet, kamen 45 junge Führungskräfte unter 45 Jahren aus 22 Ländern zusammen, um eine konkrete Frage zu bearbeiten: Was können Unternehmen tun, um die Demokratie zu stärken?
Beim Kick-off-Dinner setzten Dominik Isler, Direktor des Lucerne Dialogue, und Dr. Johannes Bohnen, Gründer und Geschäftsführer von BOHNEN Public Affairs, mit ihren Begrüßungs- und Impulsreden den Ton. Bohnen nutzte die Gelegenheit, das Konzept der Corporate Political Responsibility (CPR) vorzustellen – den Gedanken, dass eine stabile Demokratie die ökonomische Grundlage unternehmerischen Erfolgs ist und politisches Engagement von Unternehmen damit kein Akt der Wohltätigkeit, sondern eine rationale Investition.
In seinem Schlussplädoyer wurde Bohnen deutlich: Was es jetzt brauche, sei strategische Klarheit und der Mut, die liberalen Demokratien zu verteidigen. Von den politischen Rändern gehe viel Emotionalität aus – befeuert von Wut und Zorn. Die Aufgabe der Mitte sei es, ebenfalls mit Emotionen zu arbeiten und zu kämpfen, jedoch mit Besonnenheit, Argumenten und Fairness: positiv emotional, nicht von Wut oder Ressentiments getrieben. Die emotionale Ansprache dürfe man nicht den Rändern überlassen!
Den Kern fasste er in einer Unterscheidung zusammen, die hängen blieb: „Populistische Bewegungen behandeln Werte nicht als Werte, sondern versuchen, sie in Wahrheiten zu verwandeln. Die demokratische Mitte muss populäre, nicht populistische Botschaften formulieren."
Ein Appell, der gut zum Auftrag des Basecamps passte, in dessen Hackathon sechs Teams
genau solche konkreten Handlungsoptionen für Unternehmen entwickelten. Ermöglicht wurde das Format von der Stiftung Mercator Schweiz und der Robert Bosch Stiftung.







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