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Junge Akademiker weltweit fordern: CEOs in die politische Arena!



Firmenchefs sollten mehr politische Verantwortung übernehmen. Das fordern die Teilnehmenden des diesjährig erstmals ausgetragenen internationalen CPR-Essay-Preises für Studierende. CPR steht für Corporate Political Responsibility und bezeichnet unternehmerische Aktivitäten zur Stärkung von Demokratie und sozialem Zusammenhalt. 

 

Dass Freiheit, Vielfalt und Toleranz einen Standortfaktor darstellen und daher im ureigenen Geschäftsinteresse liegen, belegte jüngst die Kampagne #Zusammenland, mit der dutzende deutsche Unternehmen im Zuge der Enthüllung rechtsextremer Deportationspläne für die offene Gesellschaft eintraten. Der Essay-Wettbewerb zeigt nun, wie Unternehmen auch jenseits einer doppelseitigen Zeitungsanzeige ihr politisches Gewicht in die Waagschale werfen können. Die an mehr als hundert Universitäten in aller Welt verteilte Frage lautete:


„Der CEO der Zukunft muss die politische Arena betreten. Stimmst Du zu?“ 


In einer virtuellen Zeremonie kürte die Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft heute die Niederländerin Evianne van Dijk zur Gewinnerin. Sie fordert: “Unternehmen sollten virtuelle Plattformen, Apps und Storytelling-Formate nutzen”, um ihr Handeln im komplexen politischen Umfeld nachvollziehbar für ihre Zielgruppen aufzubereiten. So könne die politische Bildung mittels Gamification interaktiv und unterhaltsam gestaltet werden.


Der Zweitplatzierte John Severini aus den USA prognostiziert, dass Unternehmen angesichts geopolitischer Fragmentierung zukünftig nicht nur marktwirtschaftlich konkurrieren werden, sondern auch hinsichtlich ihrer politischen Werte. Den idealtypischen CEO zeichnet er insofern als “Mischung aus Otto von Bismarck und Bill Gates”

.

Den dritten Platz erhielt Thimo Rohlfes aus Deutschland. Er plädiert für die Einrichtung von dezidierten CPR-Abteilungen in Unternehmen und betont: “Der CEO der Zukunft muss die Unternehmensreputation mit liberalen Werten stützen.”

 

Wissenschaftliche Kooperationspartner sind die Georgetown University in Washington D.C., das Erb Institute der University of Michigan, die Universität Kiel und die Handelshochschule Leipzig. Von Unternehmensseite unterstützten Evonik Industries und die österreichische Erste Bank Group. Der Essay-Wettbewerb wurde von BOHNEN Public Affairs ins Leben gerufen.



Weitere Informationen zu Corporate Political Responsibility (CPR) und dem Essaywettbewerb finden sich unter:

 

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