Bohnen Public Affairs und Wider Sense - Digitales Event zur Unternehmensverantwortung

Zu einer digitalen „Lunchbreak Debatte“ luden am 16. März Michael Ahlberg-Seberich, Geschäftsführer von Wider Sense und Dr. Johannes Bohnen, um gemeinsam mit den Teilnehmer*innen zu neuen Ansätzen für gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen zu diskutieren.

Alhberg-Seberich und Bohnen stellten die jeweiligen Konzepte ihrer im letzten Jahr publizierten Bücher „The Corporate Social Mind“ und „Corporate Political Responsibility (CPR)“ vor. „The Corporate Social Mind" beschreibt acht Eigenschaften, die Unternehmen entwickeln müssen, um zu ihrem Corporate Social Mindset zu kommen. Der kulturell-strategische Ansatz erklärt, wie sie mit einer neuen Denkweise den sozialen Wandel von innen heraus anführen können.

Die These des CPR-Konzepts lautet, dass Unternehmen ihr Geschäft fördern, wenn sie ihre politische Marke entwickeln und ihren Investitionsbegriff um eine politische Komponente erweitern. Mit anderen Worten: Politisch nachhaltige Unternehmensführung ist ein Business Case.

Bohnen leitete die Gesprächsrunde mit der Feststellung ein, dass die Ansprüche von Kund*innen, Stake- und Shareholdern an gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln von Unternehmen gestiegen sei. Insbesondere bei der jüngeren Generation, die nun in leitende Positionen komme, ließe sich diese Entwicklung feststellen. Beide Redner waren sich einig, dass es vor allem von der Haltung eines Unternehmens und den daraus abgeleiteten konsequenten Handlungen in Gesellschaft und Politik abhänge, die Verantwortung glaubhaft zu transportieren.

Eine Stunde wurde sich in kleiner, exklusiver und hochranging besetzter Runde zu eigenen praktischen Erfahrungen ausgetauscht. Insbesondere mögliche Beteiligungsprozesse von Unternehmen in der Politik, sowie Verortungsmöglichkeiten von CPR innerhalb eines Konzerns erörterten die Teilnehmer*innen angeregt