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Atlantic Expedition: Neubegründung einer traditionellen Partnerschaft

16.04.2018

30 junge Amerikaner und Deutsche präsentierten in Berlin ihre Vorschläge zur Modernisierung der transatlantischen Beziehungen. Im Zentrum steht für die Teilnehmer der Atlantic Expedition die Einbeziehung traditionell unterrepräsentierter Gruppen, um die Partnerschaft auf eine breitere Basis zu stellen.

 

Die Atlantic Expedition ist ein Projekt der von Dr. Johannes Bohnen mitgegründeten Atlantischen Initiative, um die nächste Generation von Transatlantikern zusammenzubringen und gemeinsam die ins Wanken geratene Beziehung zwischen den USA und Deutschland zu stärken. Nachdem die erste Expedition im Frühjahr 2017 in Hamburg, Dresden und Berlin Handlungsempfehlungen vom Klimaschutz bis zum Freihandel definierte, führte die zweite im Herbst nach Chicago und Houston und fokussierte auf Kommunikationsstrategien für die empfohlenen Vorhaben.

Die Ergebnisse fasste die Gruppe in einem Atlantic Action Plan zusammen. Dieser erneuert die Begründung der transatlantischen Partnerschaft – ein aus den Lehren des Zweiten Weltkrieges hervorgegangenes liberales Narrativ – für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Grundüberlegung: Minderheiten und subnationale Akteure, deren Stimme in den transatlantischen Beziehungen bisher eine geringe Rolle spielt, sollen zu mehr Teilhabe befähigt werden – nicht zuletzt durch digitale Kommunikationsmittel. Wenn ländliche Bevölkerungen, Migranten, Arbeiter, aber auch Bürgermeister, zivilgesellschaftliche Organisationen, NGOs, lokale Unternehmen, Startups oder Online-Plattformen zunehmend Gehör finden, verschafft dies den Beziehungen mehr Legitimation und Erkenntnisperspektiven.

 

Basierend auf dem Gedanken der Vielfalt definierten die Fellows drei konkrete Projekte. Erstens deutsch-amerikanische Städtepartnerschaften, um Brücken zu schlagen und geteilte Strukturprobleme vergleichend zu lösen. Zweitens internationale „Tandems“, d.h. virtuelle Austauschprogramme, die insbesondere finanziell Schwächergestellten ausländische Bildungserfahrungen ermöglichen. Drittens schließlich eine neue „Transatlantic Declaration“, die ihre Vorgänger aus den 90er Jahren im Sinne der Inklusion aktualisiert und offen für alle gewillten Unterzeichner ist.

 

In der zurückliegenden Woche traf sich nun eine Auswahl von 30 Teilnehmern beider Expeditionen zu einem Basecamp in Berlin und stellte Entscheidungsträgern aus Journalismus, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft den Atlantic Action Plan vor. Feedback lieferten u.a. das Auswärtige Amt, der Tagesspiegel sowie Microsoft. In lebhaften Diskussionen verteidigten die Fellows ihren Ansatz zur Modernisierung der transatlantischen Beziehungen. Das Basecamp gipfelte in einem Next Generation Event, um den Action Plan abschließend zu verkünden. Die Fellows verabschiedeten sich mit dem Versprechen, im Rahmen ihres starken Netzwerkes auch weiterhin als Botschafter der deutsch-amerikanischen Partnerschaft zu wirken.

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