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BKP Podiumsdiskussion "Start-up zu neuen Wegen - Digitale Wirtschaft"

14.08.2012

Gemeinsam mit dem Wirtschaftsrat veranstaltete BKP die Podiumsdiskussion "Start-up zu neuen Wegen - Digitale Wirtschaft"  mit den Gästen Sybille von Obernitz (Wirtschaftssenatorin Berlin), Dr. Christian Nagel (Earlybird), Marc Strigel (SoundCloud), Moritz Waldstein-Wartenberg (Circel Products) und Florian Nöll (spendino GmbH). Moderiert wurde die Veranstaltung von Cornelius Wendel.

 

Lesen Sie hier den Bericht:

 

Zwischen der digitalen Wirtschaft und der etablierten Wirtschaft in Berlin müssen Brücken gebaut werden", sagte die Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin, Sybille von Obernitz auf der Veranstaltung "Start-up zu neuen Wegen - Digitale Wirtschaft" des Wirtschaftsrates der CDU e.V. - Landesverband Berlin-Brandenburg. Sie forderte die digitale Wirtschaft auf, in einen stärkeren Dialog und Austausch mit Politik und anderen in Berlin ansässigen Branchen zu treten. Im historischen Kassensaal der KfW-Bankengruppe diskutierte die Senatorin mit Vertretern der digitalen Wirtschaft über das Potential von Start-up-Unternehmen sowie die Rolle Berlins als Wissenschafts- und Forschungsmetropole und "Start-up-Hotspot" in Europa. Unter der Moderation von Cornelius Wendel, Bohnen Kallmorgen & Partner, nahmen diese Unternehmer an der Podiumsdiskussion teil: Maximilian Classen, Earlybird, Florian Nöll, Mitbegründer, spendino GmbH, Mitbegründer, Entrepreneurs Club Berlin, Marc Strigel, General Manager, SoundCloud und Moritz Waldstein-Wartenberg, Geschäftsführer, Circle Products GmbH.

 

Die Vertreter der digitalen Wirtschaft betonten die Attraktivität der Hauptstadt für Neugründer. Berlin sei durch eine Offenheit und Andersartigkeit geprägt. Man spüre in der Metropole förmlich den Drang sich auszutauschen. Die Politik müsse jedoch der Gründerszene auch weiterhin entgegenkommen, damit Berlin auch künftig ein international attraktiver Standort für Innovation und Start-ups bleibe. Daher übten die Unternehmer Kritik an der Empfehlung des Bundesrates zum Jahressteuergesetz 2013, die vorsehe, Streubesitzanteile von unter zehn Prozent zu besteuern. Dies würde zu einer Benachteiligung der kleineren Anteilseigner und zu einer Schwächung der sogenannten Business Angels führen, die die Basis zahlreicher Neugründungen bilden. Dieser Schritt bedeute einen deutlichen Rückschlag für die Start-up-Szene - nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland.

 

Einig waren sich die Podiumsteilnehmer darin, dass das Innovationspotential Berlins weiterhin vermarktet werden müsse, um den Wirtschaftsstandort zu fördern. Senatorin Obernitz: "Wir brauchen mehr Berlin-Botschafter außerhalb unserer Metropole."

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