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Norbert Neß (Evonik) im CPR-Talk am Mittag

Aktualisiert: 3. Nov. 2023



Am 16. Februar 2023 fand der Auftakt eines neuen BPA-Formates statt. Für den „CPR-Talk am Mittag“ konnten wir Norbert Neß, Head of Strategic Communications and Governmental Affairs bei Evonik, gewinnen. Die Moderation übernahm Dr. Johannes Bohnen. Die virtuelle Gesprächsreihe widmet sich der Frage, wie Corporate Responsibility politisch weiterentwickelt und umgesetzt werden kann. Norbert Neß, vormals jahrelang in der Politik tätig, treibt den CPR-Gedanken bereits aktiv voran. So war Evonik nicht nur Gründungsmitglied des von der Hertie- und Bosch-Stiftung sowie dem Institute for Strategic Dialogue initiierten Business Council for Democracy (BC4D), sondern hatte zuvor bereits eine dezidiert gesellschaftspolitische Marke entwickelt.


Unser Gast berichtete, wie dieses Engagement im Zusammenhang mit den vom Konzern unterstützten nachhaltigen Entwicklungszielen der UN steht und wie der Unternehmens-Purpose „Leading Beyond Chemistry“ mit Leben gefüllt wird. So forderte Neß im Gleichklang mit Evonik-CEO Christian Kullmann: „Wirtschaft muss politischer werden – Unternehmen müssen Teil der Debatte sein und als gleichberechtigter Akteur in der Öffentlichkeit auftreten. Durch Klartext kommt man auch leichter ins Gespräch.“


In der anschließenden Diskussion mit den Veranstaltungsteilnehmern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft wurde deutlich, dass es bei gesellschaftspolitischer Haltung nicht nur darum geht, als Sponsor zu agieren. Am Arbeitsplatz mischen sich verschiedene Milieus und Altersgruppen – das sollte als Chance genutzt werden, um eine demokratische Diskurskultur nach innen und außen zu leben – für die Glaubwürdigkeit des Unternehmens und zur Sicherung der Demokratie in Deutschland.


Diskutiert wurde auch die China-Frage: Hier argumentierte Botschafter a.D. und BPA-Associate Partner Joachim Bitterlich, dass zwar vom Export europäischer Werte abzusehen sei, die jeweiligen Tochtergesellschaften allerdings mit Best Practices vorangehen und unsere sozialen Rechte vorleben sollten.

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